• Foto Dreikönigskirche

Aus sieben Jahrzehnten Schaffen von Werner Juza

Ausstellung | 12. Oktober bis 21. November


Werner Juza und seine Verbindung zum Haus der Kirche - Dreikönigskirche
Seit 30 Jahren fasziniert das große Wandbild „Versöhnung“ im Festsaal unseres Hauses (2. Etage) seine Betrachter. Werner Juza gestaltete es in den Jahren 1988 bis 1990 und gab ihm den Titel „Versöhnung“. Das Bild gibt uns ein einmaliges Zeugnis der Friedlichen Revolution. Da der Sächsische Landtag von 1990 bis 1993 in der Kirche seinen Sitz hatte, wurde es zu einem Symbol des politischen Neuanfangs in Sachsen.

Leben und Wirken
Juza wurde 1924 in Rodewisch im Vogtland geboren. Im Jahr 1941 begann er an der Staatsbauschule in Dresden eine Ausbildung zum Architekten, die er 1942 wegen der Einberufung zum Kriegsdienst abbrechen musste. Nach dem Ende des Krieges studierte er Architektur und arbeitete in einem Architekturbüro. Ab 1951 war Juza als freischaffender Künstler tätig. Als Autodidakt arbeitete er mit dem Pfarrer und Schriftsteller Karl Josef Friedrich aus Seifersdorf zusammen, der ihn unterstützte und ihm Aufträge in sanierungs- und restaurationsbedürftigen Kirchen verschaffte. Das Arbeiten im Bereich der Kirchenbauten war eine Nische, die es Juza zu DDR-Zeiten ermöglichte, nicht staatskonform agieren zu müssen. Ein Großteil seines Schaffens widmet sich christlichen Themen. Arbeiten Juzas sind in vielen Kirchen, vor allem in Sachsen, zu finden.

In der Ausstellung im Haus der Kirche - Dreikönigskirche sind weitere Werke von Werner Juza zu sehen.

Vernissage:
Mo, 12. Oktober, 18 Uhr
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Ausstellungszeitraum:
12. Oktober bis 21. November
Mo bis Fr | 9 bis 18 Uhr