• Foto Dreikönigskirche

Verschwundene Nachbarn

Erinnerungen aus dem Jüdischen Museum Prag | 20.5. bis 5.7.

Sie wären Nachbar*innen gewesen, oder jedenfalls deren Vorfahren. Doch sie „verschwanden“ zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Unter welchen Umständen? Wohin? Und wer sind sie gewesen?

In Bildern und Texten begegnen uns Einzelschicksale jüdischer Kinder und ihrer Familien - zusammengetragen von tschechischen Schülern und Studenten, die in ihren Heimatgemeinden nach Opfern des Holocausts geforscht haben. Die Schau fordert junge Menschen auf, nach ihren Nachbarn zu forschen, die aus ihrer nächsten Umgebung überwiegend im Zeitraum des Zweiten Weltkriegs verschwanden. Das Projekt entstand im Bildungs- und Kulturzentrum des Jüdischen Museums in Prag und ist Teil eines Langzeitprojekts.

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Leihgabe des Vereins "Stolpersteine in Dresden". Dahinter stehen die Schicksale dreier Frauen, die in Dresden lebten und wahrscheinlich Schwestern waren. Die Initiative der Stolpersteine wird ebenso vorgestellt wie das "Buch der Erinnerung" - alle haben das Anliegen, jene Menschen, die in unserer Stadt lebten und von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden, nicht zu vergessen.


Ein Beitrag im Rahmen des Festjahres "1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland"

Zeitraum:

20. Mai bis 5. Juli
Mo bis Fr | 11 bis 15 Uhr


Kooperationspartner:

Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

 

Verein "Stolpersteine in Dresden e.V.