• Foto Dreikönigskirche

Biografische Zeitgeschichte[n]

FrauenLebenDemokratie ist eine hybride Ausstellungsreihe, die europäische Zeitgeschichte in Frauenportraits auf der Basis von biografischen Interviews erzählt. Für die spezifisch weiblichen Perspektiven auf den persönlichen Glauben, die Kraft der Liebe und die Entschlossenheit zum gesellschaftlichen Engagement wurden Frauen verschiedener Altersklassen interviewt, deren Biografien durch den Kontakt zu einem kirchlichen Umfeld einen entscheidenden Impuls erfahren haben, sich zu engagieren.

Wie erlebten Frauen die Zeit des Systemwechsels 1989/90?
Welche Bewältigungsstrategien entwickelten sie in dieser Umbruchssituation?
Wie beeinflusst die jüngste Zeitgeschichte Frauen in ihren vielfältigen Rollen?

Romy Köhler hat im Zeitraum August bis November 2020 zehn Frauen aus dem geteilten und vereinten Deutschland, aus Polen und aus Tschechien interviewt. Die Interviews wurden in den unmittelbaren Arbeits- und Lebensumfeldern der Frauen aufgezeichnet. Unter den besonderen Bedingungen der COVID-19 Pandemie wurde ein kleiner Teil der Gespräche virtuell geführt. Auf ihren individuellen Spurensuchen nach biografischen Herausforderungen und Brüchen haben sich die Frauen anhand von Fotografien erinnert, die sie der Ausstellung zur Verfügung gestellt haben. Romy Köhler hat die Aufzeichnungen nach den individuellen Lebensentwürfen von Glauben, Liebe und gesellschaftlichem Engagement geordnet. Die Ich-Erzählung wurde beibehalten. So sind zehn roll-up banner für eine Wanderausstellung entstanden. Parallel dazu wurde eine virtuelle Ausstellung entwickelt.

Für die Frauenarbeit der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens koordinierte Astrid Withulz das Projekt an der Schnittstelle zwischen Biografischen Zeiteschichte[n] und gestalterischer Umsetzung.

Grafisch realisiert wurden die Ausstellungen von Carolin Horbank und Jan Richter.

Unser besonderer Dank gilt Brigitte Andrae, Dorothea Brackelmann, Astrid Bodenstein, Daniela Hamrová, Jaana Hilgenfeld, Michaela Mayer, Dorothea Klein, Elke Sonntag, Grażyna Wiercimok und Esther Zeiher für ihre Zeit, ihr Vertrauen, die zur Verfügung gestellten Fotografien und ihr ehrenamtliches Engagement.

 

Zeitraum:
20. April bis vorerst 12. Mai
Mo bis Fr | 11 bis 15 Uhr

Nähere Informationen zum Projekt:
HIER


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