Der Turm der Dreikönigskirche

Kirche ohne Turm

Im Jahr 1739 wurde die Dreikönigskirche fertig gestellt – jedoch ohne einen charakteristischen Turm. Aus Geldmangel konnte der Ausbau des Turms nicht abgeschlossen werden. Im 18. Jahrhundert reichte der Turmunterbau nur bis in 18 Meter Höhe und wurde mit einem Pultdach abgeschlossen. Die darunter aufgehängten Glocken konnten in dieser Umgebung ihren vollen Klang nicht entfalten. Mehr als einhundert Jahre später, 1854, begann die Vollendung des Baus. Finanziert wurden die Arbeiten durch Spenden und aus öffentlichen Geldern. Auch die jüdische Gemeinde unterstützte den Bau.

Der Turm der Dreikönigskirche wurde aus insgesamt 3867 m3 Sandstein aus der Sächsischen Schweiz gefertigt. Das Hauptgeschoss des Turms wurde ursprünglich von Statuen der vier Evangelisten geschmückt.

Bei der Zerstörung Dresdens im Februar 1945 brannte das Schiff der Dreikönigskirche vollständig aus, aber der Turm blieb in seiner Bausubstanz erhalten. Seitdem bemühten sich Kirchenmitglieder um den Erhalt und die Sanierung des Gemäuers. Erst im Zuge der Rekonstruktion der Dreikönigskirche wurde der Turm von 1993 bis 1995 grundhaft saniert. Seit 1999 ist er für Besucher zugänglich.

Turmbesteigung Dreikönigskirche mit "Canalettoblick"

Öffnungszeiten März bis Oktober

Mo geschlossen

Di 11.30 - 16.00
Mi bis Sa 11.00 - 17.00 Uhr
So, Feiertag 11.30 - 17.00 Uhr

Letzter Einlass ½ Stunde vor Schließzeit.

Eintrittspreise

Erwachsene 3,00 Euro
ermäßigt 2,00 Euro
Kinder unter 10 Jahren frei

Menschen mit Herzschrittmachern wird der Aufstieg nicht empfohlen.